Jochen Roeder (english Text coming soon)
ohne Titel 63cm x 63 cm
grosse Version 244 kB
ohne Titel 25cm x 25 cm
Detail 18 kB
52cm x 52cm
89cm x 89cm
82cm x 56cm
ohne Titel 78cm x 55 cm
grosse Version 394 kB
ohne Titel 30cm x 23 cm
Detail 46 kB
ohne Titel 43cm x 26 cm
Deatail 15 kB
ohne Titel 30cm x 24 cm
grosse Version 39 kB
ohne Titel 20cm x 20 cm
grosse Version 22 kB
"Jochen Roeders skriptural-texturale Bilder verweisen in ihrem gestalterischen Aufbau auf ihren Entstehungsprozess. Es ist ja ein Unterschied, ob mit dem japanischen Tuschpinsel geschrieben wird oder - wie bei Jochen Roeder- mit KrähenFedern (dem Flaum-Ende oder dem Kiel), mit kleinen, aus Stengeln hergestellte Besen oder dem natürlichen aus der Holunderdolde. Die Schreibspuren verweisen also auf das Werkzeug, aber auch auf die Bewegung (Motorik) des Schreibens. Seine Skriptur ist also nicht gesteuert, sondern ist rhythmische Mitbewegung eines natürlichen Vorgangs - Roeder hört bei seiner Arbeit Musik von Steve Reich und Michael Plewka. Das Bild ist gleichsam manifest gewordenenr tanz, die Summe unzähliger, mit der Hand ausgeführter Tanzschritte. Zugleich beobachtet, kontrolliert und steuert das Auge , aber die Verteilung, Verdichtung dieser schreibspuren; der Künstler lässt nicht schreiben, sondern treibt selbst den Schreibvorgang bis zu dem Punkt, an dem größ´stmögliche Verdichtung der entstehenden Struktur mit der Entfaltung und Erhaltung möglichst vieler , immer noch distinktiver Elemente (gleichsam Buchstaben) einhergeht. Buchstaben deshalb, weil es sich immer noch um komplexe Elemente, nicht um Farb-Atome wie bei den pointillisten handelt. Vielleicht kann mane auf dieses Vorgehen den Satz anwenden:Er schafft nicht nach der Natur, sondern wie die Natur.Weitere Bedeutungsschichten : die mit verschiedenen Farbschichten bewirkte Tiefe, bisweilen Räumlichkeit, die unterlegten Stadtpläne oder Notenpartituren, die trotz Übermalung ihrer konventionellen Zeichenfunktion nicht völling verlustig gehen. In den neueren Bildern organisieren sich die skripturalen Texturen zu rhythmisch bewegten Farbstreifen als spannungsbildendes Element."

Dr. Franz von Stockert (Auszüge)

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