Photosynthese und Evolution
Die Photosynthese ist der biochemische Prozess, der es Organismen ermöglicht, mittels (Sonnen-) Lichtenergie aus energiearmen Stoffen energiereiche organische Biomasse aufzubauen.

weitere Informationen zur Photsynthese

Die Evolution der Photosynthese ist sicherlich in mehreren Schritten erfolgt. Einige dieser Schritte lassen sich an Organismen aus dem Grünen Klassenzimmer nachvollziehen:

Chromatium okenii Spirulina jenneri
Die ersten Lebewesen, die Photosynthese betrieiben konnten, waren vermutlich Bakterien bzw. bakterienähnliche Organismen. Auch heute gibt es Bakterien, die photosynthetisch aktiv sind. Bei den Cyanobakterien (früher: Blaualgen) sind die Photosynthesepigmente häufig blaugrün. Wie bei den Bakterien gibt es bei ihnen keine Chloroplasten.
Glauocystis Blatt eines Mooses
Bei der im Teich unseres Grünen Klassenzimmers vorkommenden Alge Glauocystis kann man nachweisen, dass die Chloroplasten eine Membran besitzen, die der Zellmembran der Bakterien sehr ähnlich ist. Das wird als Bestätigung für die Endosymbiontentheorie aufgefasst, nach der die Chloroplasten aus endosymbiotischen Bakterien entstanden sind, die in zuvor heterotroph lebende Zellen eingewandert waren. Bei den Blättern der Moose sind die Chloroplasten besonders deutlich zu sehen
Einzeller: Paramecium bursaria Vielzeller: Itura aurita (Rädertier)
ebenfalls bei dem Einzeller Paramecium bursaria lassen sich endosymbiontische Grünalgen , sog. Zoochlorellen beobachten auch bei Vielzellern gibt es endosymbiontische Zoochlorellen.
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