Variator
Features der Demoversion
Variator ist ein Tool zur Bearbeitung von MIDI Loops in Echtzeit. Variator baut auf dem Environment des Sequenzers emagic logic auf. Hier gibt es das Objekt Touch Tracks (TM), das beliebige MIDI Sequenzen mittels MIDI-Note-Befehlen, die üblicherweise vom Keyboard oder einem anderen Controller kommen, abruft . Dies führt normalerweise zu einer starren Wiederholung der Noten-Events der Sequenz. Hier setzt nun der Variator ein. Dieser hat verschiedene Stufen der Manipulation dieser Sequenzen. Dem obigen Diagramm kann man hierzu einige Informationen entnehmen. Speziell für Verwendung mit dem Variator vorgesehene Sequenzen (werden mitgeliefert) können zunächst durch einen Notenfilter geschickt, der die zeitliche Dichte der Noten variiert. Hier können z.B. mit einer Drum-Sequenz Fill-Ins in Echtzeit eingeflogen werden. Anschließend wird die Anschlagsstärke (Velocity) der Noten variiert. Dieses Feature ist gut mit solchen MIDI -Expandern einzusetzen, die die Klangfarbe velocity-abhängig variieren können, wie z.B. FM Synthesizer oder die Velocity-Switching beherrschen, wie z.B. die Sampler der E-mu-Familie. Anschließend wird die Sequenz durch einen Function-Generator geschickt, der die Tonhöhe nichtlinear manipuliert. Es können hier bestimmte Notenskalen abgerufen werden oder aber Invertierungen der Tonhöhe. Zum Schluss kommt noch eine TransponierungsStufe, die die bis dahin manipulierte Sequenz noch im Bereich von +/- 3 Oktaven transponiert. In der Demo-Version ist die Manipulation einer Sequenz möglich. Die Regelbewegungen der Fader kann natürlich mit der Maus erfolgen, sinnvoll ist allerdings eine FaderBox, da damit die Veränderung mehrerer Parameter gleichzeitig möglich ist. Sowohl die erzeugten Noten als auch die Faderbewegungen können natürlich aufgezeichnet werden, damit sie anschließend noch editiert werden können.
Systemvoraussetzungen
emagic logic Version 3.0 oder höher, Läuft auch auf alten Rechnern (Ich verwende das Variator auf einem Powerbook 165 mit 68030 Prozessor mit 33 MHz und System 7.6). Müsste auch auf Windows Rechnern mit logic Environment Unterstützung laufen.
Features der Vollversion
Richtig los geht der Spaß aber erst mit der erweiterten Version. Diese weist zusätzlich zu den obigen Features folgende erweiterten Features auf:
  • 4 verschiedene Sequenzen können unabhängig voneinander in Echtzeit manipuliert werden.
  • Die Länge der einzelnen Sequenzen, die normalerweise 4 Takte beträgt, kann in Echtzeit auf folgende Werte eingestellt werden: 3/16, 1/4, 5/16, 3/8, 7/16, 1/2, 9/16, 5/8,11/16, 3/4, 13/16, 7/8, 15/16, 4/4, 5/4, alle weiteren Viertel bis 4 Takte. Diese Loop-Längen können unabhängig voneinander für die 4 verschiedenen Sequenzen eingestellt werden, so dass interessante rhythmische Verschiebungen möglich werden.
  • Optionale (bei starkem Prozessor anwendbare) Patterns, die die Velocity der Noten zyklisch beeinflussen. Diese Patterns können ebenfalls in Echtzeit in der Art des Patterns und in der zyklischen Länge in den gleichen Abstufungen wie die Sequenz-Längen ) verändert werden. Dies Bedeutet, das beispielsweise eine 7/4-Sequenz als Loop mit einem Velocity Pattern Loop mit der Länge 9/16 gegen einen 3/4 Takt laufen kann.
  • Um harmonische Verläufe zu ermöglichen, wenn z.B. die eine Sequenz mit einer arabischen Skala, die andere mit einer C-Dur-Skala läuft, gibt es sozusagen in der Summe eine weitere, nun für alle 4 Sequenzen gemeinsame NotenSkala (ebenfalls in Echtzeit regelbar)
  • Weiterhin gib es jede Menge Sequenzen aus den verschiedensten Bereichen.
  • Im Bereich von 55 bis 177 Bpm gibt es 3 Tempo Presets, so dass auf Knopfdruck halftime bzw. double time möglich ist.
Es dürfte klar sein, dass bei so vielen Regelmöglichkeiten eine entsprechende FaderBox mit mindestens 16 Reglern vorhanden sein sollte.
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