Bedienung

Im folgenden wird davon ausgegangen, dass Sie mit den grundsätzlichen Bedienungsschritten Ihres Rechners sowie des Logic-Programms vertraut sind.
folgende Hardwarekonfiguration sollte bestehen:
Kontroller(=Keyboard) (optional)>>Fader-Box (optional) >> MIDI InterfaceInput>>Rechner>>MIDI-InterfaceOutput>>Expander. Der Expander sollte auf MIDI Kanal 1 empfangen. Ein evtl. angeschlossenes Keyboard oder die Fader Box muss auf MIDI-Kanal 1 eingestellt sein.

Laden Sie den Song „Variator“ in Emagic Logic. Die Programmversion muss das Environment unterstützen

Das Fenster sollte in etwa so aussehen:

Stellen Sie sicher, dass zumindest am Anfang die Fader in etwa in der Mitte stehen. Drücken Sie die ”play”-Taste. Bewegen Sie die Maus auf das Keyboard mit der Beschriftung "Brazil" und drücken Sie diese.

In Ihrem Expander sollten jetzt die entsprechenden Töne zu hören sein. Die Sequenz ist so eingestellt, dass sie solange geloopt durchläuft, bis dieselbe Note nochmals gespielt wird oder eine andere im Fenster sichtbare Note gespielt wird. Damit wird dann eine weitere Sequenz gespielt. Der Name der jeweils aktiven Sequenz wird im SequenceMon(itor)Fenster angezeigt. Durch Klick auf den Key H („Stop“ )wird die Sequenz gestoppt, der Sequenzer läuft aber weiter.

Sie können nun mit der Maus die mit "Dens“ oder "Vel“ oder "Transps“ oder „Function Gen“bezeichneten Fader bewegen und die Veränderungen hören. Der Fader "Dens" steuert dabei die Dichte der MIDI-Noten. Der Fader "Vel" verändert die Velocity der Noten, indem zum vorhandenen VelocityWert maximal 64 addiert oder subtrahiert werden. Allerdings ist der geringste VelocityWert 1, da Velocity =0 einem NoteOff entspricht. Der "Transps." Fader transponiert die Noten, wobei zur besseren Handhabung der Fader lediglich im Bereich von +/- 3 Oktaven transponiert. Das Transpositionsintervall wird in den weißen Kästchen angezeigt. Das obere zeigt die Werte für die Transposition nach oben, das untere die Transposition nach unten an. Steht der "Transps" Fader ganz unten, entspricht dies einer Transposition um -127 ; dabei werden keine Noten mehr durchgelassen, was einer Mute Funktion gleichkommt, die manchmal ganz praktisch ist, wenn man das Programm nur mittels einer FaderBox steuert. Die Box "FunctionGen" schließlich ist ein Textfader, mit dem sich mittels Maus eine Art Notenskala wählen läßt. In der Stellung "Thru" werden die Noten durchgelassen, C-Dur beispielsweise erzeugt, wer hätte das gedacht, eine C-DurSkala. Auch hier ist der Funktionsumfang im Vergleich zur Vollversion eingeschränkt.

Bedienung mittels externer Kontroller

Falls Sie ein Kontroller (Keyboard o.ä. angeschlossen haben), spielen Sie C3. Durch weitere Tasten werden die anderen Sequenzen alternativ gespielt. Beginn der neuen Sequenz ist jeweils auf der nächsten Viertel Zählzeit. Einige dieser Einstellungen können im TouchTrax -Objekt selbst verändert werden. Entnehmen Sie hierzu entsprechende Informationen Ihrer Bedienungsanleitung.

Falls Sie eine FaderBox benutzen, muß diese folgendermaßen eingestellt sein: MIDI-Kanal auf 1, die Fader müssen mit Continuous Controllern belegt sein, Variator reagiert auf CC 1 bis 4. in folgender Weise:

CC1>> Dens

CC2>>Vel

CC3>>Transps

CC4>>FunctionGen.

Wenn Sie nun bei laufendem Sequenzer die Fader Ihrer FaderBox bewegen, sollten sich die Fader auf dem Monitor ebenfalls bewegen und die Veränderungen hörbar sein.

Importieren eigener Sequenzen

Wollen sie weitere eigene Sequenzen in ähnlicher Weise benutzen , gehen Sie wie folgt vor:
Wählen sie mit den üblichen Befehlen eine MIDI Sequenz aus einem andern Song und kopieren Sie sie
Diese ausgewählte Sequenz wird auf Spur 1 eingefügt. Die Sequenz darf nur MIDI-Note-Befehle enthalten, und diese nur auf Kanal 1, keine Controller oder Pressure- oder Pitchwheel-Daten, da diese sowieso ausgefiltert werden und die ProzessorLeistung verbraten. In diesem Tutorial ist bereits eine Sequenz "NuSeq" in eben dieser Weise für Sie eingefügt worden. Achten Sie darauf, dass die Spur 1 (Orx1) gemutet ist. Die Sequenz selbst darf nicht gemutet sein.
Drücken Sie am Rechner auf Fenster 5. Das Bild sollte in etwa so aussehen:

Im ArrangeBereich befindet sich die ausgewählte Sequenz ("NuSeq"). Mittels Drag and Drop ziehen Sie die Sequenz auf eine Note Ihrer Wahl auf das Keyboard im T Trax Fenster (TTrax), beispielsweise F3. Stellen Sie gegebenenfalls die anderen Werte hier ein. (Die dazu erforderlichen Bedienschritte entnehmen Sie bitte Ihrer Bedienungsanleitung.) Im Keyboard Fenster des MappedInstruments (Key1) doppelklicken Sie auf die Note, auf der die neue Sequenz liegt. Ein Fenster geht auf: hier tragen sie den Namen der neuen Sequenz ein. Wechseln Sie zu Fenster 1 und starten Sie den Sequenzer im Transport Feld. Jetzt sollte beim Drücken der Taste F3 die neue Sequenz zu hören sein.
Bei der Echtzeitmanipulation werden Sie feststellen, dass der Note Density-Fader bei der neuen Sequenz keine Funktion hat. Das hängt damit zusammen, wie die Dichte der Noten gesteuert wird. Hierbei werden die Noten anhand des MIDI Kanals erkannt. Schauen Sie sich bitte im Event Editor die neue Sequenz ("Nu Seq") an. Sie werden feststellen, dass die Sequenz nur Noten auf Kanal 1 enthält. Der Density Fader bewirkt, dass die Noten entsprechend ihrer Kanal-Nr ausgefiltert werden. Wenn Sie also selbst eine Sequenz so einrichten wollen, dass diese in ihrer Dichte beeinflusst werden soll, müssen den Noten bestimmte MIDI Kanäle zugeordnet werden. Dieses ist bei der Sequenz "NuSeqDens" (zu finden auf Spur 1 rechts neben "NuSeq") bereits geschehen. Wenn Sie diese Sequenz analog zu "NuSeq" beispielsweise auf G3 legen, werden Sie merken, dass der NoteDensityFader beim Spielen der Sequenz die Dichte beeinflusst. Im EventEditor können Sie sehen, dass die gleichen Noten wie in "Nu Seq" vorhanden sind, bloß sind die Noten hier auf 16 MIDI Kanäle verteilt. Die Vollversion kommt mit einer Vielzahl von Sequenzen, die in entsprechender Weise programmiert sind.

Aufnahme

Wie Sie vielleicht beim ersten Test festgestellt haben, lassen sich aus einer einfachen Sequenz mittels "Variator" auf sehr intuitive, nämlich spielerische Weise recht interessante Variationen erstellen, die festzuhalten sich meistens lohnt. Wie Sie sehen, gibt es noch eine weitere Spur im ArrangeFenster namens "Sequence". Hier wird die manipulierte Sequenz aufgezeichnet, wenn Sie statt der play- die record -Taste im Transportfenster drücken. Anschließend kann diese nach Belieben weiterbearbeitet werden.

Aktuell
Projekte
pling Musik
Sound_Design
pling Art Galerie
Bestellung Anfang
. .
CD-Katalog
DSP 4000
Variator
ARTMATIC
Lyapunov
Roeder