Ines Schreiber, Britta Dienstbier

Sonntag (17.09.)

von Bungalow 176b, alias Ines und Britta

Um 7 Uhr 15 beförderte uns der Wecker unsanft aus dem Reich der Träume, aber es mußte sein, schließlich mußten wir um 8 Uhr 30 zur "allgemeinen Gesichtskontrolle" bei Herrn Plewka antreten, da er Zitat, ja "nicht ohne uns kann". Also saßen dann so gegen 8 Uhr 35 22 schlaftrunkene Schüler auf den Bänken des "grünen Klassenzimmers", wo wir dann von Herrn Plewka über den Tagesplan informiert wurden. Bis 10 Uhr mußten die Bungalows in einen besenreinen Zustand gebracht werden, um die strenge Kontrolle durch Luigi und Herr Plewka zu überstehen. Nachdem wir das hinter uns hatten hieß es Koffer schleppen und helfen die wissenschaftlichen Geräte, die Luigi wieder freundlicher Weise mit seinem kleinen Wagen heruntergebracht hat, in den Bus zu packen.
Maja und Britta in den Armen des Windes 'Aufgeblasener' Benjamin Wir haben es dann auch wie geplant geschafft, mit der 11 Uhr 45 Fähre von Portoferraio nach Piombino zu fahren. Auf der Überfahrt sind auch einige interessante Photos entstanden. Der Wind ließ uns die Haare zu Berge stehen, aus "Milchbubis" wurden "Muskelmänner" und Frau Götza hat sich als Vogel probiert (Anmerkung: Photos lagen zu Redaktionsschluß noch nicht vor). In Piombino angekommen, hat es dann schließlich eine Viertelstunde gedauert bis auch die letzten vier Schüler den Weg zum Bus fanden.
Die Fahrt nach Grosseto, wo uns eine Ausstellung erwartete, nutzten viele für ein kurzes Nickerchen. In Grosseto angekommen, wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt und von zwei netten italienischen Damen durch die Photoausstellung über Menschenrechte geführt. Diese Ausstellung, die bereits vor fünf Jahren in Frankfurt war, ist eine Aktion der Sokka Gakkai International, einer buddhistischen Laienorganisation. Die Ausstellung war sehr interessant und informiert über viele verschiedene Aspekte von Menschenrechten.
Nach ca. 1 1/4 Stunden haben wir unsere Rückfahrt fortgesetzt und einen Film geschaut. Aufgrund der Anwesenheit von Minderjährigen, genauer gesagt Charlotte, haben wir uns "Hook" angeschaut. Nach anfänglichem Mißmut über die Filmwahl, waren nach kurzer Zeit nur noch Kommentare der Art "Geht es noch ein wenig lauter?" zu hören.
Ein weiterer Höhepunkt unserer Rückfahrt war die Vorbeifahrt an Pisa, wo dann letztendlich doch noch den schiefen Turm zu Gesicht bekamen, wenn auch nur aus der Ferne, aber jetzt können wir wenigstens behaupten "Wir haben den schiefen Turm von Pisa gesehen!".
Nach einem schnellen Fahrerwechsel, haben wir dann auch noch einen zweiten Film gesehen, auf Wunsch von Benjamin Bentmann lief dann "Extrem". Gegen Ende des Filmes erreichten wir schließlich die Grenze Italien - Schweiz. Von 23 bis 0 Uhr machten wir eine Pause, um uns für die Nacht zu stärken. Das "Mövenpick" Restaurant, das einzige geöffnete Etablisment an dieser Raststätte, erlebte dann einen wahren Ansturm. Bei näherem Betrachten der Preise, verging aber Einigen der Appetit.
Die Weiterfahrt lief ohne Probleme ab, alle, außer der Busfahrer, haben geschlafen. Wie durch ein Wunder waren morgens dann endlich wieder in deutschen Gefilden. Um 8 Uhr haben wir eine Frühstückspause an der Raststätte Siegburg Ost gemacht. Einige haben dann noch ihre Eltern angerufen, und geweckt, um von unserer baldigen Ankunft zu berichten.
So gegen 10 Uhr sind wir am Gymnasium vorgefahren, wo wir schon von unseren Eltern und vom kath. Religionskurs erwartet wurden. Aber die Wiedersehensfreude hielt nur kurz, denn es hieß erst mal Bus entladen und wissenschaftliche Geräte in die Biologiesammlung bringen.
Jede Reise muß einmal zu Ende gehen, und wir waren dann auch froh wieder zu Hause zu sein und endlich wieder in unseren eigenen Betten zu schlafen.
THE END


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