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| Hydroiden: | - |
Der Polyp hat eine schlauchartige Gestalt. Er besitzt ein geschlossenes
Ende, die Fußscheibe, mit der er sich an einen festen Untergrund
heftet. Durch einen Handstandüberschlag kann er jedoch in geringem
Maße seinen Standort ändern. |
| - | Polypen pflanzen sich meist durch Knospung fort. Dabei wird am Fußende eine Ausstülpung beider Zellschichten vorgenommen und nach wenigen Tagen als komplette Polyp abgesondert. Die geschlechtliche Fortpflanzung wird immer im Herbst vollzogen, da die neuen Polypen in einer Hülle entstehen, die ihnen das Überwintern ermöglicht, während ihre Eltern absterben. |


| Scyphozoen: | - | Quallen sind nicht wie die Polypen standort gebunden, sondern bewegen sich frei im Meer fort. So lassen sie sich meist einfach treiben (planktonisch). Si sind jedoch in der Lage, sich aktiv fortzubewegen. Dies geschieht durch die im Schirm liegenden Ringmuskeln, die das Wasser ruckartig herauspressen und einen Rückstoß verursachen. |
| - | Quallen haben ein pilzartiges Aussehen. Im Gegensatz zum länglich wirkenden Polyp sind die Quallen längs zusammengestaucht. Rumpf und Fußscheibe bilden die konvexe Schrimaußenwand (Exumbrella). Die Mundscheibe hat eine konkave Form (Subumbrella). | |
| - | Quallen entstehen aus einer Knospung eines Polypen. Quallen selbst pflanzen sich jedoch geschlechtlich fort. Die Befruchtung erfolgt dabei im inneren der weiblichen Qualle. Dort entwickelt sich auch die Zygote. Quallen und Polypen sind also verschiedene Generationen einer Tierart. Da sich geschlechtliche und ungeschlechtliche Fortpflanzung abwechseln, spricht man von einem Generationswechsel. (s. Skizze) |


| Blumentiere: | - | Korallen zählen wie die Seerosen zu den Blumentieren. Wir beschränken uns hier jedoch nur auf die Korallen, die man auf Elba ebenfalls sehen kann (z.B. Rasenkoralle) |
| - | Korallen entstehen durch besondere Polypen. Polypen scheiden über die Fußscheibe Kalk ab (näheres zur Kalk-Abscheidung unter Carbonat-Bicarbonat-Gleichgewicht), welcher sich zu einer Art Skelett formt. Dieses Skelett ist bald so groß, dass sich die Polypen darin zurückziehen können, und sich somit vor Feinden schützten. Bald ist das Kalkskelett derart gewachsen, dass der untere Teil des Polypenstockes darin eingemauert ist und abstirbt. | |
| - | Die Polypenstöcke wachsen auf dem Kalkskelett weiter und bilden allmählich ein Korallenriff. Riffbildende Korallen leben in Symbiose mit Algen, die die Kalkabscheidung erhöhen. Große Riffe entstehen nur, wenn die Algen gute Lebensbedingungen vorfinden. So trifft dies zum Beispiel auf die Nordsee nicht zu, da nicht genügend Licht und Wärme vorhanden sind. |

| Quellen: |
Wege in die Biologie 2b Mittelstufenbuch Klett Verlag Grzimeks Tierleben I Niedere Tiere Kindler Verlag |
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