Tobias Naydowski

Gefährliche Meerestiere

Gefahren beim Schnorcheln und Baden auf Elba

--Einführung
Erklärung für den Respekt des Menschen vor dem Meer
Unterteilung der gefährlichen Meerestiere in vier Gruppen

1. Rochen und Sägefische
- Biologie der Rochen und Sägefische
- Gefahren durch den Rochen
- Bezug zum Lebensraum Mittelmeer

2. Elektrische Rochen und Aale
- Biologie der Rochen und Aale
- Gefahren durch Rochen und Aale
- Bezug zum Lebensraum Mittelmeer

3. Muränen, Barrakudas und große Zackenbarsche
- Biologie der Muränen, Barrakudas und Zackenbarsche
- Gefahren durch Muränen, Barrakudas und Zackenbarsche
- Bezug zum Lebensraum Mittelmeer

4. Giftige Fische
- Biologie des Petermännchen (als Stellvertreter der giftigen Fische)
- Weitere, für den Menschen gefährliche giftige Fische
- Symptome einer Giftinjektion
- Erste Hilfe
- Bezug zum Lebensraum Mittelmeer

5. Wirbellose Gifttiere
- Biologie der Wirbellosen Gifttiere
- Quallen (siehe auch Hohltiere)
- Die Seewespe als Beispiel für eine besonders gefährliche Art der Hydrozoen
- Die Portugiesische Qualle als Beispiel für eine besonders gefährliche Art der Qualle
- Die Symptome einer Vergiftung
- Erste Hilfe
- Die Anemonen
- Nesselnde Korallentierchen (siehe auch Hohltiere)
- Seesterne (siehe auch Stachelhäuter)
- Seeigel (siehe auch Stachelhäuter)
- Seegurken
- Bezug zum Lebensraum Mittelmeer




EINLEITUNG

Wie alle Lebewesen dieser Erde entstammt auch der Mensch dem Meer und er fühlt sich immer wieder hingezogen zu dem Element, das seine allerfrühesten Vorfahren hervorgebracht hat. Jedoch ist die Freude, die wir Menschen beim Umgang mit dem Meer erleben immer unweigerlich verbunden mit Furcht. Furcht vor dem Unbekannten.
Der Verfasser des allseits bekannten Buches "Moby Dick" Herman Melville hat das Gefühl das wir Menschen beim Umgang mit dem Meer haben sehr treffend formuliert. Zitat: "Ein unbegreiflich holdes Geheimnis umgibt das Meer, dessen sanft bedrohliche Bewegung auf eine tief unten verborgene Seele hinzudeuten scheint" Zitat Ende.
Es verbirgt sich so vieles im Meer, daß man erst einen winzigen Teil davon bisher erforscht hat. Gewiß ist, daß etwa fünf sechstel aller Organismen auf unserem Planeten in der hellen oberen Meeresschicht ( bis ca. 200 m tiefe) existieren.

Die Wassertiere, welche dem Menschen gefährlich werden können lassen sich in vier Gruppen unterteilen:
Beißende Tiere, allen voran die berüchtigten Haie; stechende oder nesselnde Tier, die ihren Opfern ein mehr oder weniger starkes Gift einspritzen; gifthaltige Tiere, deren Verzehr Schmerzen oder gar den Tod bewirkt; elektrische Tiere, die ihre Oper mit selbsterzeugtem Stromstößen lähmen oder töten.
In der Größe unterscheiden sich die Tiere beträchtlich, vom 12 cm langen blaugestreiften Zwergkraken bis zum 20 m großen Riesentintenfisch.
Die Bandbreite der Gefährlichkeit ist ebenso groß. Eine der giftigsten Tiere überhaupt ist die Seewespe oder Feuerqualle, eine kleine tropische Medusenart, die bei Menschen innerhalb einer Minute den Tod herbeiführen kann, wenn er nur leicht mit ihr in Berührung kommt. Unter den gifthaltigen Tieren ist der Kugelfisch wahrscheinlich der gefährlichste. Das Verspeisen bestimmter Teile seines Fleisches ist für den Menschen sofort tödlich.
Die Liste der gefährlichen Meeresbewohner ist so lang und bunt, und betreffende Tiere kommen in so vertrauten und reizvollen Lebensräumen vor, daß man den Entschluß fassen könnte, nie wieder ins Meer zu steigen oder etwas aus dem Meer zu essen.
Eine Beruhigung ist daher die Gewissheit, daß abgesehen von einigen Haifischarten kein Meerestier einen Menschen angreift solange es nicht gereizt wird, und keines hat eine besondere Vorliebe für Menschenfleisch.


HAIE

Der Hai ist das gefürchtetste und verhaßteste Tier von allen Lebewesen im Meer.
Schon Aristoteles (384-322 v. Chr.) befaßte sich mit diesem urtümlichen Raubfisch. Er machte schon genaue Angaben zum Verhalten und zur Anatomie des Hais.
Die Haie haben vor etwa 100 Millionen Jahren ihre heutige Gestalt angenommen. Wenn man einen modernen Hai beobachtet, blickt man durch den Korridor der Evolution in eine sehr ferne Vergangenheit. Ein berühmter Meeresforscher, Jaques-Yves Cousteau hat einmal gesagt: "Den Abgrund der Zeiten hat der erbarmungslose, unzerstörbare Hai überwunden ohne das Bedürfnis, sich weiterzuentwickeln. - Er ist der älteste Killer, der von Anfang an gerüstet war für den Kampf ums Dasein."
Der Hai ist hervorragend angepaßt an seinen Daseinszweck, der im Angreifen und Fressen besteht.
Es ist vor allem die ungewöhnliche Bezahnung, die den Hai von den meisten anderen Raubtieren unterscheidet. Die Zähne sind nicht im Gebiß durch Wurzeln verankert, sondern sind im Zahnfleisch eingebettet und bilden vier bis sechs, bei manchen Arten sogar zwanzig Reihen aus rasiermesserscharfen Zähnen. Die Zähne wandern ständig nach vorn, während sie an Größe zunehmen. Im Ruhezustand ist nur die erste Zahnreihe voll aufgerichtet. Die übrigen Zähne liegen flach unter der Haut. Werden aber bei einem Angriff ebenfalls aufgestellt. Man nimmt an, daß die Haie die ersten Tiere waren, die sich ein Gebiß zulegten. Sie fallen aus, sobald sie abgenutzt sind und werden durch die nachrückenden Zähne ersetzt. Man schätzt, daß ein Tiegerhai in einem Zeitraum von 10 Jahren bis zu 24000 Zähne hervorbringt, abnutzt und verliert. Man bezeichnet den Hai auch als eine einzige Zahnfabrik. Diese Bezeichnung ist sehr angemessen für dieses Tier welches den schlechten Ruf vor allem seiner Beißlust verdankt.
Haie verschlingen alles, was in ihre Reichweite kommt, Delphine, Schildkröten, Seelöwen, Vögel usw..
Sie haben keine natürlichen Feinde. Schwertwale und Schwertfische greifen zwar manchmal einen Hai an, aber in der Regel stirbt ein alternder Hai daran, daß er von anderen Haien gefressen wird.
Ein weiterer Punkt ist, daß der Hai ein Skelett aus Knorpeln hat und ihnen eine Schwimmblase fehlt. Sie müssen also ständig in Bewegung bleiben um nicht zu sinken. Deshalb wird allgemein angenommen, daß Haie nicht schlafen, obwohl Meeresbiologen entdeckt haben, daß sie gerne in Unterwasserhöhlen "dösen".

Die Eigenschaft, die dem Hai eine Überlegenheit über die Knorpelfische verschafft ist sein Paarungsverhalten. Während die meisten Fische Eier und Samen einfach ins Wasser ausscheiden, findet bei den Haien eine Paarung statt. Die befruchteten Keimlinge werden vom Weibchen ausgetragen. (ca. 1 - 100). Manche Haiarten legen Eier, andere bringen lebende Jungen zur Welt.

Haie haben hochempfindliche Sinneswerkzeuge, mit denen sie ihre Beute aufspüren.
Die Erschütterungen, die von einem 200 m entfernten Tier ausgehen, werden von den Nervenenden an der Seite des Haikörpers aufgenommen. Dies ist die sogenannte Seitenlinie, welche die registrierten Erschütterungen ans Gehirn weiterleitet.
Sein feinster Sinn jedoch ist sein Geruchssinn. Er vermag 1 Liter Blut in 1000000 (1 Mio) Liter Wasser zu erschnuppern.
Die Körperlänge der rund 250 Haiarten schwankt zwischen 15 cm und 20 m.
Von diesen 250 Haiarten sind 39 im "International Sharck Attack File" registriert, die nachweislich Menschen angegriffen haben. Am häufigsten erscheinen in der Kategorie der Menschenfresser:
- großer Weißer Hai
- Tiegerhai
- Makohai
- Blauhai
- Hammerhai
- Zitronenhai
- Weißspitzenhai
- Schwarzspitzenhai
- Sandhai

Von allen Menschenfressern ist der Weiße Hai zu Recht als der gefährlichste berüchtigt. Er ist der kraftvollste und gefräßigste und hat dem "Sharck Attack File" zu Folge am meisten Menschen angegriffen.

=> Bezug zur Biologie-Fahrt nach Elba
Folgende Haie leben im Mittelmeerraum:
  1. Heringshai
    Der Heringshai ist potentiell ebenso gefährlich wie der weiße Hai. Sie werden etwa 4 m lang und leben im offenen Gewässer des Mittelmeers, des Nordatlantiks und der Nord- und Ostsee.
  2. Grundhai
    Der Grundhai schwimmt im seichten Küstenwasser und ernährt sich hauptsächlich von Aas. Sie werden etwa 3 m lang und bis zu 200 Kg schwer.


ROCHEN UND SÄGEFISCHE

Die zweite große Unterabteilung der Knorpelfische bildet die weitverzweigte Sippschaft der Rochen, wozu auch die Sägefische zählen.
Obwohl keine der rund 350 Arten von sich aus Menschen angreift, verursachen die Rochen mehr Verletzungen als alle anderen Fische zusammen. Am gefährlichsten sind die giftigen Stech- oder Stachelrochen.
Sie haben eine rundliche bis trapezförmige Gestalt und haben eine Spannweite von 15 und 210 cm.
Sie besitzen einen Giftstachel, der sich auf der Schwanzoberseite befindet. Wenn diese Rochen sich Verteidigen müssen, richten sie ihren Stachel auf und treiben ihn mit Hilfe des muskulösen Schwanzes in den Körper des Widersachers. Die vielen scharfen Zähnchen am Stachel zerreißen das Gewebe und fördert so die Ausbreitung des Giftes.
Sie wühlen sich im Schlamm des Meeresgrundes ein und sind dank ihrer guten Tarnung kaum zu erkennen.

Die ungiftigen Echten Rochen sehen den Stachelrochen zum verwechseln ähnlich. Sie sind jedoch kaum gefährlich für den Menschen. Sie greifen nur selten Tiere an, die größer sind als eine Garnele. Der größte und bei weitem am bedrohlichsten wirkende Rochen, der Manta oder auch Teufelsrochen genannt, ist ganz und gar nicht aggressiv und die einzige Gefahr für einen Menschen besteht darin, daß das Tier sich zufällig auf ihn legen könnte oder ihn zu Tode erschreckt.
Der Manta hat eine Spannweite von 6-7 Metern und ein Gewicht von bis zu 1600 Kg. Er hält sich meist dicht unter der Meeresoberfläche auf und vollzieht gelegentlich gewaltige Luftsprünge, die eine Höhe von über fünf Metern erreichen können, und mit einem lauten Knall wieder auf das Wasser aufprallen. Dies ist eine spezielle Form des Territorialverhaltens.
Die Kraft dieses Meerestieres ist gewaltig. Ein Teufelsrochen, welcher vier Harpunen und ein halbes Dutzend Gewehrkugeln im Leib hatte, zog einmal ein 8 Meter langes Motorboot 10 Meilen weit durchs Meer.
Im Unterschied zu den meisten Fischen vollziehen fortpflanzungswillige Rochen eine echte körperliche Vereinigung.

Der Sägefisch hat, wie schon der Name sagt, eine lang ausgezogene sägeblattähnliche Schnauze, mit der er Beutefische erschlägt und zerfetzt. Der Sägefisch ist jedoch nicht angriffslustig und stellt für den Menschen keine echte Gefahr dar, es sei denn, daß man versehentlich auf ihn darauf tritt.

=> Hinweis auf entsprechende Lebewesen im Mittelmeer
- gefleckter Rochen ( Raja undalata) bis 100 cm; geringe Tiefen bis 200 m
--Sägefische leben nicht im Mittelmeer


ELEKTRISCHE ROCHEN UND AALE

Wer im Meer schwimmt sollte sich stets bewußt sein, daß eine Vielzahl von durchaus gefährlichen Lebewesen in diesem Wasser lebt. Viele kennen die Gefahren, die von einem Hai, einem Stachelrochen, einem Barrakuda, einer Muräne oder einer Qualle ausgehen. Aber nur die wenigsten denken an die Möglichkeit, von einem Stromstoß, welcher ein Unterwasserlebewesen gezielt aussendet, betäubt oder gar getötet zu werden.
Dies kann durchaus passieren, wenn sich ein Taucher oder Schnorchler zu nah an einen elektrischen Rochen oder elektrischen Aal heranwagt.
Es gibt rund 250 Arten, die elektrische Ladungen abgeben können, um sich zu verteidigen oder ihre Beute zu lähmen/töten oder sich zu verständigen, aber nur bei Rochen und Aalen ist der Strom stark genug, einen Menschen zu verletzen.
Der im Mittelmeer heimische Gefleckte Zitterrochen wird etwa 60 cm lang und teilt Stromstöße von nur 50 Volt aus.
Dies wird vom Menschen als heftiges, schmerzhaftes Kribbeln wahrgenommen. Er lebt im Flachwasser kommt aber auch häufig in tieferen Gewässern vor.
Der große Bruder des Gefleckten Zitterrochens, der Schwarze Zitterrochen (Torpedo nobiliana) lebt ebenfalls im Mittelmeer. Er wird bis zu 2 m lang und fast 100 Kg schwer. Dieser Rochen erzeugt Stromstärken von über 200 Volt, die einen Menschen betäuben oder gar töten können.
Sie erzeugen ihre Elektrizität durch ihre Muskeln, die zu elektrischen Platten mit negativer Unterseite und positiver Oberseite umgestaltet sind. Von dieser Stromerzeugungsanlage gehen Nervenstränge zum Gehirn, das den Befehl zum Auslösen der elektrischen Ladung gibt.
Die Existenz dieser elektrischen Rochen ist schon seit Jahrtausenden bekannt. Schon Aristoteles untersuchte sie.

Elektrische Aale erzeugen ihren Strom auf die gleiche Weise. Jedoch nutzen sie mehr als 75 % ihres Körpers zur Stromerzeugung. So können sie viel höhere Voltzahlen erreichen als die Rochen. Sie sind so auch viel gefährlicher für den Menschen.
Der Riese dieser Gruppe, den über 3 m langen Zitteraal (Electrophorus electricus) kann Stromschläge von 600 Volt austeilen. In Gefangenschaft gehaltene Aale, die man an Kabeln geschlossen hatte, brachten eine Glühbirne zum leuchten. Experten haben schon Entladungen von über 550 Volt und knapp 2 Ampere gemessen, was in etwa einer Leistung von 1 Kilowatt entspricht. Sie leben jedoch nur im Süßwasser.

=> Hinweise auf entsprechende Lebewesen im Mittelmeer:

MURÄNEN, BARRAKUDAS UND DER GROßE ZACKENBARSCH

Es gibt in den Weltmeeren drei bekannte Knochenfische, die zu einer Gefahr für Menschen werden können. Die Barrakudas, bestimmte Aalarten (Muränen) und die großen Sägebarsche.
Barrakudas:
Sie sind weltweit in tropischen und subtropischen Meeren verbreitet. Eine Art lebt auch im Mittelmeer.
Barrakudas werden bis zu stattlichen 2,5 m und haben einen langgestreckten geschmeidigen Körper.
Ihr Gebiß ist bestückt mit nadelspitzen Zähnen, die es ihnen ermöglichen, rasch zuzupacken und sich dann wieder zurückzuziehen. Die Barrakudas sind sehr neugierige Fische. Trifft man sie in klarem Wasser an, nähern sie sich oft bis auf wenige Meter. Man sieht Barrakudas sehr selten kommen, weil sie durch ihr Aussehen von vorne unglaublich gut getarnt sind.
Unfälle, die man den Barrakudas zuschreibt fanden meist in trüben Gewässern statt. Ausgelöst wurden sie durch glitzernde Gegenstände wie Uhren oder Schmuck, die der Barrakuda mit einem kleinen Fisch verwechselte.
Barrakudas wiederholen ihre Angriffe nie. => Das zeigt, daß die Angriffe versehentlich passieren bzw. aus Selbstschutz passieren.
Barrakudas orientieren sich nur mit ihren guten Augen. Ein Angriff in klarem Wasser ist deshalb unwahrscheinlich.
Barrakudas schwimmen meist ruhig und gelassen an geschützten Stellen und lauern auf Beute.
Wenn sie Beute wahrnehmen können sie blitzartig hervorstoßen. Man spricht von Geschwindigkeiten von bis zu 100 Km/h.
Erwachsene Barrakudas sind stets Einzelgänger. Außer beim Paarungsverhalten, wenn sie sich in kleineren Gruppen bewegen, jagen und leben sie alleine.
-=> Sollte man einem Barrakuda begegnen, sollte man ihm möglichst aus dem Weg schwimmen und ihm nicht viel Beachtung schenken. Dann verzieht er sich so unauffällig wie er gekommen ist.
Von den Aalen sind nur zwei wirklich gefährlich, der Meeraal und die Muräne.
Der Meeraal erreicht eine Länge von 3 Metern und ein Gewicht von etwa 60 Kg.
Er besitzt ein kräftiges Gebiß, greift aber nur an, wenn er provoziert wird bzw. in die Enge getrieben wird.
Hat er dann einmal zugebissen, besteht die einzige Rettung darin, den Kopf abzuschneiden und die Kiefer mit Gewalt aufzuzwängen.
Er ist im gesamten Mittelmeer, im schwarzen Meer, im Ostatlantik vom Senegal bis Norwegen, in der Nordsee, in den Gewässern um die Kanaren und in den Azoren beheimatet.
Er lebt auf Felsböden, seltener auf Sandböden und Schlammböden im Flachwasser bis in große Tiefen bis über 1000 m. Der Meeraal ist ein nachtaktiver Raubfisch. Er stellt Fischen, Krebsen und auch Groß-Krebsen nach.
Eine Besonderheit ist die unglaublich große Anzahl an Eiern, die diese Aalart legt. Es sind je nach Körpergröße zwischen 3 und 8 Millionen Eier. Meist sterben die Muttertiere nach dem Ableichen.
Die Muränen:
Die meisten der 200 Arten sind sehr klein und werden deshalb von Schnorchlern kaum gesehen.
Die größeren Arten werden zwischen 1 m und 2,3 m lang.
Muränen sind vorwiegend nachts aktiv und leben tagsüber zurückgezogen in Höhlen und Spalten.
Gelegentlich schaut ihr Kopf aus dem Versteck. Muränen sind meist einzeln anzutreffen, kommen nur als Jungtiere in Gruppen vor. Muränen haben einen hochentwickelten Geruchssinn, dafür sehen sie sehr schlecht.
Erfahrene Taucher wissen, daß Muränen sehr friedlich sind.
Wichtig: Beim Schnorcheln sollte man niemals in eine Höhle oder Spalte greifen, sie könnte mit einer Muräne besetzt sein. Muränen sind zwar gewöhnlich friedlich, zögern jedoch nicht zu beißen, wenn sie sich angegriffen fühlen.
Der große Zackenbarsch ist beheimatet im Mittelmeer und im Ostatlantik.
Der große Zackenbarsch kann über 3 m lang und 550 Kg schwer werden. Er verschlingt seine Beute in einem ganzen Stück. Der Zackenbarsch steht unter Verdacht, in der Südsee Perlentaucher verschlungen zu haben.

Hinweise auf entsprechende Lebewesen im Mittelmeer:


GIFTIGE FISCHE

Die Familie der giftigen Fische umfaßt mehrere hundert Arten. Von einigen ist das Gift so wirksam wie von einer Königskobra.
Der Rotfeuerfisch
Das wohl bekannteste Mitglied der giftigen Fische ist der Rotfeuerfisch.
Er ist sehr auffällig gefärbt und bewohnt den tropischen und subtropischen Pazifik und das Rote Meer.
Sie gehören zur Familie der Skorpionsfische. Feuerfische halten sich tagsüber vorwiegend im Schutz des Riffes auf. Erst in der Dämmerung werden sie aktiv. Man trifft sie häufig an Wracks oder anderen geschützten Stellen an. Sie leben vorwiegend in Tiefen bis 25 m, selten tiefer. Sie besitzen 13 Giftstacheln in der 1. Rückenflosse, je ein Giftstachel in den Bauchflossen und 3 Giftstacheln in der Afterflosse.
Das Petermännchen
Ein weiteres Mitglied der Familie der giftigen Fische ist das Petermännchen. Das Petermännchen erreicht eine Länge von bis zu 40 cm. Er hat einen langgestreckten, seitlich abgeflachten Körper. Auffällig ist sein großer Kopf mit den hochliegenden Augen und die schräg nach oben gerichtete Mundspalte. Auf dem Kiemendeckel befindet sich ein langer, nach hinten gerichteter Dorn. Das Petermännchen hat 2 Rockenflossen. Auf erste ist kurz und aus 5-7 giftigen Stachelstrahlen bestehend. Er hat eine grünliche bis gelblich braune Farbe. Er lebt auf Sand- und Weichböden, vom Seichtwasser bis über 100 m Tiefe. Er kommt im gesamten Mittelmeer vor, im schwarzen Meer, im Ostatlantik von Marokko bis Norwegen, in der Nordsee und Kattegat.

Weitere Arten, die gefährlich für den Menschen werden können, sind die Teufelsfische, die Korallenwelse, die Steinfische, die Doktorfische, die Kaninchenfische und die Argusfische. Von diesen Arten kommen allerdings nur das Petermännchen, die Kaninchenfische und die Korallenwelse im Mittelmeer vor.
Die meisten giftigen Fische sind Lauerräuber, weil sie sehr langsame Schwimmer sind. Die meiste Zeit warten sie , bis ihnen ein Beutetier nah genug vor das Maul kommt. Durch das schnelle Öffnen des Mauls entsteht ein Unterdruck, und so ein Sog, welcher das Beutetier aufsaugt. Die Opfer werden meist in einem Stück verschlungen. Aufgrund ihrer Regungslosigkeit werden sie von Tauchern und Schnorchlern selten gesehen, sind aber relativ häufig.

Symptome einer Giftinjektion:
Symptome für eine Giftinjektion sind lang anhaltende starke Schmerzen. Die Einstichstelle wird rot und schwillt an. Teilweise ist mit Blutdruckabfall zu rechnen. Teilweise ist das Gift so stark, daß der Betroffene um sich schlägt oder ohnmächtig wird.
Folgen sind meist Kopfschmerzen, Übelkeit, Fieber, Schüttelfrost und Krämpfe.
Erste Hilfe:
Patient beruhigen, Extremität ruhig stellen. Ein Arzt muß umgehend verständigt werden.
Es darf keine Heißwasserbehandlung erfolgen, da das Gift im Gewebe nicht mehr denaturiert werden kann.
Trockene Kompressen wirken meist schmerzlindernd.

Hinweise auf entsprechende Lebewesen im Mittelmeer:
- Petermännchen
- Kaninchenfische
- Korallenwelse


TINTENFISCHE UND KALMARE

Auf den ersten Blick scheinen diese Lebewesen nur aus Kopf und Füßen bzw. Beinen zu bestehen.
Man bezeichnet sie dementsprechend auch als Kopffüßer. (Cephalopoda = enthält die griechischen Wörter für Kopf und Fuß)
Die großen Merkmale dieser Tiere sind die große Zahl der Arme (acht oder zehn), die scharfen, schnabelförmigen Grundwerkzeuge und die auffallend menschenähnlichen Augen.
Diese Kopffüßer, existieren bereits seit über 400 Millionen Jahre und zählen heute zu den verbreitetsten Meeresbewohnern. Sie erregen seit Jahrhunderten die Phantasie der Dichter und Schriftsteller.

Die Größe der Tintenfische liegt zwischen wenigen Zentimetern und 2 Metern. Selten erreichen sie Längen von bis zu 10 Metern. Wenn es um die Größe dieser Tiere geht, und die Geschichten, die sich um sie ranken, verwechselt man sie häufig mit den Tiefseekalmaren, die man wegen ihrer Größe für Riesenkraken hielt.
Die Riesenkraken gibt es zwar wirklich, aber sie haben nur eine Spannweite von meist nicht länger als 2 Metern, selten erreichen sie Spannweiten von 10 Metern. Die Krake ist in allen Weltmeeren zuhause.
Sie sind neugierig, weichen jedoch jedem Kontakt aus. Wird man jedoch einmal umschlungen von ihren Fangarmen, kann man sich nach kurzer Zeit wieder befreien. Das liegt daran, daß die Kopffüßer einen hohen Sauerstoffbedarf haben und so in Streßsituationen schnell ermüden. Man kann dann die Arme ohne großen Kraftaufwand abziehen. Auch der Biß aus der schnabelartigen Mundöffnung ist keine wirkliche Gefahr für den Menschen. Ein Biß ist zwar schmerzhaft, die Symptome verschwinden jedoch nach kurzer Zeit. Taucher erforschten das Verhalten der Kraken und fanden heraus, daß man sogar mit etwas Geduld und Gefühl ihr Vertrauen gewinnen kann. Dann verlassen sie sogar ihre schützende Höhle und setzen sich auf den Arm eines "Freundes".
Zwei Arten der Tintenfisch-Familie verfügen jedoch über ein hochwirksames Gift.
Es sind der Blauring Oktupus Hapalochlaena maculosa und der Blauring Oktupus H. lunulata.
Sie sind anhand der äußeren Merkmale kaum zu unterscheiden. Lediglich die Verbreitung und die Größe der Ringe erlaubt eine Identifikation.
Der Blauring Oktupus H.m erreicht ausgestreckt etwa 12 cm, der H.L. etwa 20 cm.
Sie besitzen, wie alle Kopffüßer, ein schnabelartiges Gebiß. Sie verfügen über ein hochwirksames Gift, welches sie beim Zubeißen injizieren (Maculotoxin). Dieses Gift wird in 2 Drüsen gebildet und in die Mundhöhle geleitet. Es wirkt sehr schnell, weil es direkt mit dem Speichel in den Kreis gelangt.
Sie beißen nie von sich aus an. Bei Erregung zeigen die Tiere Warnfarben, es werden leuchtend blaue Ringe sichtbar. Normalerweise passen sie sich in Form und Farbe perfekt an den Untergrund an. Deshalb werden sie von Tauchern nur sehr selten gesehen.
Blauring-Oktupusse leben vorwiegend im küstennahen Flachwasser, selten tiefer als 12 m. Ihr Lebensraum sind die Philippinen, Indonesien, Papua-Neuguinea, Salomonen und Australien.

Symptome:
Der Biß ist meist schmerzlos. Nach kurzer Zeit erfolgt eine lokale Rötung. Dann folgt Schwäche und ein prickelndes Gefühl im Gesicht. Dann Übelkeit, Erbrechen, Lähmungserscheinungen und Atemlähmung.
Erste Hilfe:
Sofort aus dem Wasser gehen, Kompressionsverband anlegen, noch bevor die ersten Symptome auftrete, Patient beruhigen. Stabile Seitenlage einnehmen, Notarzt verständigen und gegebenenfalls bei Atemnot künstlich beatmen.

Die Kalmare
Kalmare sind scheue Tiere, denen man sich im Meer kaum nähern kann.
Die meisten Arten werden bis 25 cm lang, selten bis 50 cm. Nur im Humboldstrom werden gelegentlich Exemplare von 3 m Länge gesichtet. Die einzige Art, welche dem Menschen gefährlich werden könnte, ist der Tiefsee-Kalmare. Sie erreichen gewaltige Ausmaße bis 20 Meter. Es soll Kalmare geben, die über 65 Meter lang werden. Aber das ist nicht zu 100% bewiesen. Man geht von solchen Exemplaren aus, weil gefangene Pottwale Saugnäpfe von über 35 cm Durchmesser vorzeigten. Normal sind Saugnäpfe von 12-15cm bei einem Exemplar von etwa 20 Metern. Diese Tiefsee-Kalmare leben, wie der Name schon sagt, unterhalb von 1000 Metern Tiefe. Sie sind weltweit in allen Meeren verbreitet. Ihr einziger Feind ist der Pottwal, mit dem sich der Tiefsee-Kalmar heftige Kämpfe liefert.
Diese Tiere haben als Anpassung an die ewige Finsternis entweder keine oder sehr große Augen.
Sie haben die größten Augen im ganzen Tierreich, sie erreichen einen Durchmesser von 40 cm.
Sie ernähren sich hauptsächlich von Tiefseefischen. Ihre Waffen sind nach innen gerichtete Zähne an den Saugnäpfen.

Hinweise auf entsprechende Arten im Mittelmeer:
-Kalmare und Tintenfische sind auch im Mittelmeer beheimatet.
Mit Ausnahme der giftigen Blauring-Oktupussen


WIRBELLOSE GIFTTIERE

Die Hohltiere oder Coelenterata, zu denen die Quallen, Korallenpolypen, Hydrozoen und Blumentiere gehören, bilden eine Welt für sich im Lebensraum Meer. Viele Hohltiere gleichen eher Pflanzen als Tieren und können es an Farbenpracht mit den meisten exotischen Blüten aufnehmen.
Sie greifen nicht von sich aus an, sondern warten geduldig bis ihre Beute sich ihnen unvorsichtigerweise nähert. Dann erst greifen sie zu.
Quallen:
Quallen sind Organismen, die im Wasser treiben mit einem gallertartigen, fast durchsichtigen Körper.
Sie haben meist eine glockenförmige Form. Dieser Schirm zieht eine aus langen Tentakeln bestehende Schleppe hinter sich her. Sie bewegen sich durch pulsierende Kontraktion des Schirmes.
Ihre Tentakeln sind mit Nesseln besetzt, die man mit winzigen Injektionsspritzen vergleichen kann. Quallen werden deshalb auch Nesseltiere genannt.
Sie kommen in allen Weltmeeren vor. Sie erreichen je nach Art Größen zwischen 2 mm und 2 Metern.
Alle Quallen sind giftig.
Man sollte wegen der großen Reichweite ihrer Tentakeln einen großen Bogen um sie machen.
Bei der Riesenqualle (2 m) erreichen die Tentakeln eine Länge von über 40 Metern.
Besonders gefährliche Arten sind: die Seewespe und die Portugiesische Galeere.
Die Seewespe ist von allen Gifttieren des Meeres das Gefährlichste. Ihr Giftpotential ist größer als das aller Schlangen. Ihr Gift führt zum Herzstillstand. Badende starben in den wenigen Minuten, die sie brauchten sich ans Ufer zu schleppen. In Australien gilt sie als Geißel der Badestrände. Man schätzt, daß bisher über 70 Menschen an den Stichen der Seewespe gestorben sind.
Seewespen gehören nicht zu den echten Quallen, sondern zu den Hydrozoen. Sie besitzt eine mit Gas gefüllte Schwimmblase, die auf Wasser schwimmt und vom Wind wie ein Segelschiff vorangetrieben wird.

Die Portugiesische Galeere kommt mehr in Tropischen und subtropischen Meeren vor.
Die Portugiesische Galeere gehört zur Ordnung der Staatsquallen. Das sind freilebende Polypenkolonien, die wie in einem Staat zusammenleben (daher der Name). Sie sind zeitlebens miteinander verbunden. Unter den Individuen der Kolonie herrscht eine getrennte Arbeitsteilung. Freßpolypen, Geschlechtsglocken, Wehrpolypen, Deckblätter und Fangfäden kooperieren wie die Organe der meisten Lebewesen. Einzeln sind sie nicht lebensfähig. Beutetiere, die mit ihnen in Berührung kommen werden durch das starke Gift betäubt oder getötet.
Sie besitzen ebenfalls einen großen Gasbehälter, der an der Oberfläche treibt. Darunter hängen wurzelartige lange Tentakeln, die beim Beutefang bis 30 Meter ausgestreckt werden können und mit einer großen Zahl Nesselkapseln versehen sind. Diese haben eine sehr starke Giftwirkung. Sie dienen zum Nahrungserwerb und zur Verteidigung.

Symptome:
Brennender Schmerz, striemen- oder kettenartige Hautrötung; Schweißausbrüche; Meistens bilden sich Blasen.
=> Todesfälle sind bekannt, aber sehr selten!
Erste Hilfe:
Tentakelreste mit Meerwasser ausspülen; Nesselzellen müssen je nach Ort regional behandelt werden.

Eine weitere wichtige Ordnung der Hohltiere sind die Anemonen. Sie gehören zur Klasse der Blumentiere. Sie haben einen schlauchförmigen Körper, der am unteren Ende eine Haftscheibe besitzt. Sie haften sich an festem Substrat oder graben sich ein. Die meisten Arten sind tagaktiv und breiten zum Beutefang ihre Tentakeln scheibenförmig aus. Sie ernähren sich hauptsächlich von Plankton, können aber auch Krebse und Fische erlegen.
Sie setzen sich auf dem Meeresboden oder auf Steinen fest und fangen ihre Beute mit ihren giftigen Tentakeln.
Die meisten Seeanemonen sind nicht echt gefährlich für den Menschen, nur für ihre Beute. Nur wenige Arten verursachen unangenehme Wunden. Sie leben in allen Weltmeeren. Bei Berührung mit empfindlichen Stellen der Haut treten Hautrötungen, Blasen und Quaddeln auf.
Berührungen mit der Hand spürt man im allgemeinen nicht, weil die Nesselkapseln die Hornhaut der Haut nicht durchdringen kann. Man sollte sich jedoch nach der Berührung immer die Hände waschen.

Ebenso unangenehm sind die nesselnden Korallentierchen, winzige Polypen, die in großen Kolonien zusammenleben. Wenn diese Korallenpolypen absterben, lassen sie das bunte Kalkskelette zurück, aus dem sich die mächtigen Korallenriffe bilden.

Neben den Hohltieren gehören noch die als Dornenkronen bezeichneten Seesterne zu den wirbellosen "Gefahren" im Meer. Dies sind kleine stark bestachelte Seeigel, besitzen die Fähigkeit ihre Pedizellarien in die Haut ihres Opfers zu versenken und so ihr Gift zu verbreiten.


WIRBELLOSE GIFTTIERE II

Weitere Gefahren gehen von den Stachelhäutern aus. Es sind Seesterne, Haarsterne, Schlangensterne, Seeigel und Seegurken. Fast alle Stachelhäuter produzieren Giftstoffe, die mehr oder weniger stark auf den Menschen einwirken. Sie dienen ausschließlich als Feindabwehr.

Seeigel:
Seeigel leben in tropischen bis kühlen Meeren. Sie haben meist spröde Stachel, die in der haut meist abbrechen.
Seeigel sind vorwiegend nachtaktiv und ziehen sich bei Anbruch des Tages in ihre Verstecke zurück. Bei Nachttauchgängen sollte man deshalb jeden Bodenkontakt vermeiden. Auch Tagsüber sollte man sich immer vergewissern, wo man hintritt.
Zur ersten Hilfe sollte man bei Verletzungen die dickeren Stacheln entfernen und die Wunde desinfizieren. Ein Arzt sollte auf jeden Fall aufgesucht werden.

Seegurken:
Sie leben ebenfalls in tropischen bis kühlen Meeren. Sie sind sehr träge, aber durchaus sehr wehrhaft, durch ein Gift - Holothurin - geschützt, welches sich in den Cuvierschen Schläuchen konzentriert. Bei einer Bedrohung werden die Schläuche samt Gift dem Angreifer entgegegeschleudert. Die angreifenden Fische oder Krebse verwickeln sich in den Schleuchen. Für Menschen ist das Gift nicht gefährlich, es verursacht in seltenen Fällen eine Reizung der Haut.

Hinweise auf entsprechende Lebewesen im Mittelmeer:
- => sehr viele Nesseltiere (darunter auch für den Menschen gefährliche) leben im Mittelmeer
- => Viele Stachelhäuter (Schwarzer Seeigel ..) leben im Mittelmeer
- => Viele Arten der Seegurke leben im Mittelmeer (Weißspitze-Seegurke..)
Also Vorsicht ist geboten!


SEESCHLANGEN

Seeschlange sind weit verbreitet, vom Arabischen Golf und Südafrika bis Mittelamerika von Japan bis Tasmanien, im Roten Meer und Atlantik. Die Seeschlange lebt auch in Süßwasserseen.
Jedoch nicht im Mittelmeer. Ihre Länge liegt bei 0,5 bis 2 Metern.
Seeschlangen sind in ihrem natürlichen Lebensraum nicht aggressiv und setzen ihren Gift-Biß selten zur Verteidigung ein.


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