Ines Schreiber

Physioligische Grundlagen des Tauchens


Luftgefüllte Hohlräume im Körper
  - je tiefer das Wasser desto mehr Druck; Luft wird dementsprechend komprimiert
  - stark betroffen: Ohren & Nebenhöhlen
  - künstl. Hohlraum schafft die Maske
  Problem:
  - Druckdifferenz ist unangenehm bis schmerzhaft & schädigend
  - Eine solche Schädigung heißt Barotrauma (Baro=Druck, Trauma=Verletzung)
  Lösung:
  DRUCKAUSGLEICH
  Techniken:
  - Nase zuhalten, Mund zu & versuchen durch die Nase sanft auszuatmen
  - Schlucken & Bewegen des Kiefers
  Achtung!
  - Erkältungen und Allergien können verschlossene Atemwege zur Folge haben - ein Druckausgleich ist dann nicht mehr möglich!


Bewegen im Wasser
  - mögl. langsam & gleichmäßig & stromlinienförmig
  - Flossen unter der Wasseroberfläche halten
  - Flossenschlag mit gestreckten Beinen
  Abtauchen:
  - 3-4 x hyperventilieren & Luft anhalten
  - in der Hüfte einknicken
  - Kopf und Arme nach unten & Beine mögl. senkrecht nach oben
  - Mit Flossenschlag nach unten
  Aufstieg:
  - Oberfläche beobachten, eine Hand über den Kopf halten


Hyperventilation
= Technik um länger unter Wasser bleiben zu können durch Unterdrückung des Atemreizes
  Prinzip:
  - Normalerweise führt ein bestimmter CO2 Gehalt zum Atemreiz
  - duch die Hyperventilation wird CO2 abgeatmet; Atemreiz erfolgt später
  Problem & Gefahr:
  - bei übermäßiger Hyperventilation kann der Atemreiz so stark unterdrückt werden, daß die Sauerstoffversorgung nicht mehr ausreicht bevor man Atemdrang verspürt!!! ==> Bewußtlosigkeit!


Sehen unter Wasser
  - Objekte ca. 25% größer und näher


Hören unter Wasser
  - Schall ist 4 x schneller
  - Richtung eines Geräusches ist nicht bestimmbar


Wärmeverlust im Wasser
  - Wasser leitet Wärme vom Körper ca. 20 x schneller ab als Luft



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